Sachkunde Klasse 3: Ackerbau

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Bernd Kettel

Im Verlauf der dritten Klasse an einer Waldorfschule werden die Kinder an existenziell grundlegende Tätigkeiten herangeführt. Wir nennen diesen Sachkundeunterricht der besonderen Art „Land- und Hausbauepochen“. Dazu gehören vor allem die Bearbeitung der Erde zur Nahrungsgewinnung und das Bauen von Behausungen. In diesem Zusammenhang lernen die Kinder auch handwerkliche Tätigkeiten kennen, die damit in Verbindung stehen.

In der Landbauepoche wäre in erster Linie die Arbeit des Bauern zu nennen, der Ackerbau betreibt und Tiere hält, aber natürlich auch der Gärtner, der Gemüse und Obst anbaut. Im weiteren Verlauf sind es dann der Müller, der das Getreide weiter verarbeitet, der Bäcker, der daraus Brot für unsere tägliche Nahrung zubereitet und selbstverständlich auch der Metzger, der Tiere schlachtet, damit wir Fleisch und Wurst essen können.

Beim Hausbau sind es vor allem die Steinmetze, Maurer, Gipser, Zimmerleute, Dachdecker, Glaser und Maler, die das Haus bauen und schön gestalten.

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Es geht beim Erleben der Handwerksberufe weniger darum, dass die Kinder ackern, schreinern oder nähen lernen, sondern vielmehr darum, wie der Mensch durch die Geschicklichkeit und Kraft seines Körpers und seiner Glieder das Leben meistern kann. Das ist ein Thema, das Kinder dieser Alterstufe brennend interessiert. Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen aus dem Erleben der eigenen Fähigkeiten zu schöpfen, dazu sollen die Bilder der verschiedenen Handwerker anregen.

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Sachkunde: Ackerbau Klasse 3
Sachkunde: Ackerbau Kl. 3