Chemie

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Hagen Henning

Die Chemie muss stimmen… so sagt man gerne…

Was heißt das für diesen Fachbereich an unserer Waldorfschule?

  • Freude, Interesse und Begeisterung für die geheimnisvollen Prozesse und Verwandlungen sollen geweckt und entwickelt werden,
  • es soll das Gefühl entstehen: das Gezeigte und Angeschaute betrifft mich, ich möchte es verstehen und mehr darüber wissen! - Daraus kann der Impuls wachsen: wie kann ich in den Vorgang eingreifen, veränderte Bedingungen schaffen und dann überprüfen, ob das Vermutete auch eintritt…?
  • Erstaunen und Bewunderung für die Natur und ihre Gesetze sollen genügend Raum haben, damit sich eine nachhaltige innere Verbindung mit den Inhalten und ein Verantwortungsgefühl für das eigene Handeln bilden können…
  • es soll durch eigenes Erleben der sichere Eindruck entstehen: - ich/man kann die naturwissenschaftlichen Fakten und Zusammenhänge verstehen, - ich kann die Gesetzmäßigkeiten selbst erforschen bzw. nachvollziehen, -  ich verfüge über reichhaltige fundierte Kenntnisse und kann diese untereinander und Neues mit dem entstandenen Netzwerk verknüpfen, so dass mein Wissen immer differenzierter und umfassender wird, noch Unbekanntes mich nicht ängstigt, sondern wissbegierig macht…

Dass sich Wissen und Erkenntnis nachhaltig nur entwickeln können, wenn das Gefühl und das Handeln beteiligt sind, bestätigen die Ergebnisse der neuesten Hirnforschung (M. Spitzer, G. Hüther et al.) eindrucksvoll.

In den Waldorfschulen wird das bereits seit ihrem Beginn (1919) in Lehrplan und Methode besonders berücksichtigt…

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Dass sich Wissen und Erkenntnis nachhaltig nur entwickeln können, wenn das Gefühl und das Handeln beteiligt sind, bestätigen die Ergebnisse der neuesten Hirnforschung eindrucksvoll.

In den Waldorfschulen wird das bereits seit ihrem Beginn (1919) in Lehrplan und Methode besonders berücksichtigt.

 

Hagen Henning
Hagen Henning